Die erste Generation von „Die Bremse“ kam 2020 auf den Markt. Mit einer Einstellung wie der von Felix ist es nicht unmöglich, ein Produkt auf den Markt zu bringen und dann jeden Abend mit dem Gefühl schlafen zu gehen, dass man noch etwas verbessern könnte. Gleichzeitig ändern sich die Anforderungen der Fahrer, es kommen neue Produkte auf den Markt und so weiter. Kurz gesagt: 612 musste alle Ideen und Rückmeldungen zur ersten Generation in die zweite Generation von „Die Bremse“ einfließen lassen.
Das Ergebnis ist die völlig neue DIE BREMSE RS. „RS“ steht für „Radial Style“, da der Hebel über eine radiale Anordnung der Kolben verfügt. Aber auch viele andere Dinge wurden verbessert:
- Die Hebelhalterung ist fest am Lenker befestigt, das Hebelmodul selbst lässt sich für einen sicheren Transport oder zu Wartungszwecken abnehmen. Wenn es wieder am Lenker festgeschraubt wird, sitzt es in derselben Position wie zuvor. Eine erneute Justierung der Position ist nicht erforderlich.
- Das Hebelgehäuse wurde deutlich verkleinert: Es ist so klein, dass es nun sogar durch das IS 52-Steuersatzlager passt. Das bedeutet, dass bei Fahrern, die eine interne Bremsleitung durch das Steuerrohr verwenden, die Bremsen nicht erneut entlüftet werden müssen.
- Geringeres Volumen bedeutet auch geringeres Gewicht: Die komplette DIE BREMSE RS-Einheit (Vorderradbremse: Radialhebel, Zweikolben-Bremssattel, ohne Bremsscheibe) wiegt nun nur noch 393 g.
- Die drehbare Banjo-Kupplung befindet sich nun sowohl am Hebel (Radialausführung) als auch am Bremssattel (Vierkolbenausführung). So lässt sich die Schlauchführung ganz einfach einstellen.
- Anstelle von Stecknippeln und Überwurfmuttern kommen gewindete und wiederverwendbare Anschlüsse zum Einsatz – einfach und praktisch.
- Alle Teile dieser Produktfamilie sind untereinander kompatibel: Der RS-Hebel mit jeder Bremssattelvariante, der axiale Hebel mit jeder Bremssattelvariante. Die Bremssättel lassen sich zudem mit Hebeln für Drop-Bars (Rennrad, Gravel) kombinieren.
- Flüssigkeiten: Standardmäßig wird für alle Kombinationen Mineralöl verwendet. DOT-Versionen der Zweikolben-Bremssättel sind für Konfigurationen mit Drop-Bar (Rennrad, Gravel) erhältlich.
- Ausgestattet mit Bleeding Edge™-Entlüftungsöffnungen.
- Hochwertige CNC-Bearbeitung, einschließlich einer Carbonkappe am Hebel, für einen besonders sportlichen Look.
- Einstellbarer Reach in einem breiten Bereich von 40 mm.
Als Bremsenkomponenten-Familie ermöglicht DIE BREMSE RS dem Fahrer nun, die Bremse ganz nach seinen spezifischen Bedürfnissen zu konfigurieren: Von der Gravity-Konfiguration bis hin zur superleichten Flatmount-Konfiguration für Rennräder ist alles möglich.

TECHNISCHE DATEN
- Hebelkolben (Radialkolben): Ø 9 mm
- Bremssattel (vier Kolben): Ø 16&17 mm, nur Postmount
- Bremshebel:verstellbar, aus 7075er Aluminium CNC-gefräst, hart eloxiert, kugelgelagert (4 Stück pro Hebel), kompatibel mit MatchMaker, Banjo-Anschluss.
- Angriffspunkt: Nicht einstellbar, nicht erforderlich, da der Hebelweg gleichbleibend ist.
- Schläuche: Ø 5 mm, mit Kevlar verstärkt. Standardlänge 900 mm (vorne), 1800 mm (hinten), andere Längen auf Anfrage.
- Bremsbeläge für 4-Kolben-Bremssattel: Hope V4
- Alle CNC-Teile werden in Deutschland gefertigt, alle Bremsen werden in der Schweiz montiert.
Bei allen 612-Produkten wirst du, wenn du sie aus der Nähe und persönlich unter die Lupe nimmst, eine Gemeinsamkeit entdecken:
Alle Komponenten sind sehr gut durchdacht, sie sind nicht billig, weisen aber eine hohe Strapazierfähigkeit auf, und das aus einem bestimmten Grund: Bei der Entwicklung der 612-Komponenten hat der Hersteller den Amateurrennfahrer im Blick. Amateurrennfahrer sind wahrscheinlich die anspruchsvollste Kundengruppe – sie nehmen keine kostenlosen Materialien im Rahmen von Sponsoring in Anspruch, sondern verlangen hohe Strapazierfähigkeit und gute Wartungsfreundlichkeit. Und natürlich ist es von Vorteil, wenn die Komponenten bei Erfüllung dieser Bedingungen auch noch gut aussehen.

612 Parts: Swiss precision, brake by brake, component by component.
Some brands start with a business plan. 612-Parts began with one rider’s frustration.
Felix, the founder of 612-Parts (legally Eisz GmbH, headquartered in Kriens, Switzerland), describes himself as an average mountain biker—but with an engineering background and zero patience for compromise. Instead of settling for what the major brake manufacturers had to offer, he began machining them himself. What started as a personal project became Die Bremse (“The Brake”)—and eventually a small, uncompromisingly independent component brand that has gained a following of loyal riders who care just as much about how the parts are made as they do about how they perform.
A one-man workshop, not a factory.
612-Parts isn’t trying to be the next SRAM or Shimano. It’s a boutique operation, hand-assembled in Switzerland, with CNC-machined parts manufactured in Switzerland and Germany. Every set of brakes that leaves the workshop has passed through Felix’s own hands—not a production line. This is a fundamentally different promise than that of mass-produced brakes, and you can see it in the details.
It all started with Die Bremse brakes, now in their second generation as the Die Bremse RS, and other components are following suit.
612 fits perfectly into our portfolio of unique brands, and we believe it will appeal to you as well.
